Stabelektroden & Schweißelektroden zum E-Hand Schweißen.

Hier findest du die passenden Stabelektroden zum Elektrode Schweißen. Schweißelektroden sind auch heute noch aus vielen Bereichen der Metallverarbeitung nicht mehr wegzudenken. Neben Standardelektroden gibt es eine große Vielzahl an Spezialelektroden, zum Beispiel zum Reparatur- und Auftrags bzw. Hartauftragsschweißen.

Tipp für den Privatanwender beim Kauf von Schweißelektroden.

  • Wenn du bei dir zu Hause in der Werkstatt mit Elektroden schweißen möchtest, raten wir dir von basischen Elektroden ab. Denn sie sind hygroskopisch, ziehen also mit der Zeit Wasser an und müssen dann bei 300 - 350 °C, 2 Stunden lang rückgetrocknet werden.
  • Daher empfehlen wir dir Elektroden mit "RC", "R" oder "RR" Umhüllungen zu nutzen, da sie eben nicht getrocknet werden müssen und immer einsatzbereit sind. Aber natürlich sollten auch sie trocken gelagert werden.

Welche Elektroden-Umhüllung für welches Material?

R & RR (Dick rutil)

  • Rutile Stabelektroden werden für das Schweißen von dünnen Blechen eingesetzt und eignen sich für alle Schweißpositionen außer der Fallnahtposition. Sie zeichnen sich durch einen feinen Tropfenübergang aus. Elektroden vom Typ RR erzeugen Schweißnähte mit gleichmäßiger und feinschuppiger Oberfläche bei sehr guter Schlackenentfernbarkeit.

RC (rutilzellulose)

  • Die rutilzellulose-Elektrode erzeugt ein zähflüssiges Schmelzbad. Durch den Zelluloseanteil entsteht weniger Schlacke, sodass diese Elektrode auch zum Fallnahtschweißen von Kehlnähten im Metallbau sehr gut geeignet ist. Wegen ihrer universellen Einsetzbarkeit wird sie besonders häufig im privaten Bereich verwendet.

RB (rutilbasisch)

  • Diese Elektrodenart zeichnet sich durch einen mitteltropfigen Werkstoffübergang, gute Festigkeits- und Zähigkeitseigenschaften und sehr gute Positionsverschweißbarkeit aus. In Kombination mit einer hohen Abschmelzleistung, kommt die rutilbasische Elektrode häufig im Rohrleitungs- und Stahlbau bei Zwangslagenschweißungen und Wurzelschweißungen zum Einsatz.

B (basisch)

  • Besonders bei tiefen Temperaturen erzielt die basische Schweisselektrode ein Schweißgut mit hoher Kerbschlagarbeit . Die hohe Risssicherheit des Schweißgutes ist auf dessen hohen metallurgischen Reinheitsgrad zurückzuführen. Basische Elektroden kommen zum Beispiel bei Stählen mit eingeschränkter Schweißeignung oder großen Wanddicken zum Einsatz. Unter der Voraussetzung, dass trockene Stabelektroden (Rücktrocknen mit einem Elektrodentrockner) verwendet werden, ist eine geringe Kaltrissneigung zu erwarten. Basischumhüllte Stabelektroden sind für das Schweißen in allen Positionen, ausgenommen Fallposition, geeignet. Der Werkstoffübergang ist grobtropfig.